Friday, May 1, 2009

Cambodia

1 Monat Cambodia, hat uns sehr gut gefallen. Das Land der Hängematten, in dem die Mädels im Pyjama rumspringen, es Unmengen von Hochzeiten gibt, du Alain Delon rauchen kannst und der Dollar die inoffizielle Währung ist.
Hier war es nicht mehr wie im langsamen Laos. Es ist dreckig, es wird gefeilscht, wie der Strassenverkehr funktioniert könnt ihr im Film "Holiday in Cambodia" sehen.
Es gab Aal, geröstete Spinnen haben wir auch probiert(nur ein Fuss), das Bier wird mit Eiswürfel und Röhrle serviert und am Meer super Meeresfrüchte.
Wir haben in Phnom Pehn ein deutsches Restaurant gefunden wo wir gleich 2mal hingingen und Bratwurst , Zürchergeschnetzeltes mit Rösti und Schnitzel mit Pommes speisten.
Isch voll super gsi noch 6 Monaten wieder amol unsere Küche zu geniessen.
Dazu hat Marie noch zu später Stunde "ein Prosit der Gemütlichkeit" gelernt!!!
Wir haben Angkor Wat mit all seinen umliegenden Tempeln und Steinmetzarbeiten abgeklappert. Waren auf einem 4 tägigen Zirkusfestival und während Marie im Landesinneren bei eine Familie eine Kurs für Sculpturen machte bin ich mit dem Moto ein paar Tage die Küste mit der herrlichen Landschaft abgefahren.
Zum Abschlusss verbrachten wir noch 1 Woche im Süden am Strand, wo wir bei einer kambodschanischen Familie wohnten, und es uns nochmal gutgehen liessen.
Echt super in Cambodia, jedoch sollte man nicht vergessen, dass bis vor einigen Jahren hier noch Krieg herrschte und was unter dem völligen verrückten Regime der Khmer Rouge abging, konnte uns ein wirklich schockierender Besuch im ehemaligen Foltergefängnis (S21-Toul Sleng) etwas näherbringen.
Es läuft momentan gerade ein Prozess gegen den Komandanten des Gefängnissen, jedoch wird man das Gefühl nicht los, dass dies die Kambodschaner nicht allzusehr interessiert.
Es wird zumindest nicht darüber gesprochen und eher auf verdrängen gesetzt.
Ein anderes Problem wird in Zukunft der ganze wirtschaftliche Umbruch im Land sein.
Es wird investiert wie verrückt, die Investoren warten schon wie die Geier, die Grundstückspreise explodieren und wenn man die vielen Lexus in Phnom Penh sieht kann einem Angst und Bange werden.
Wir hoffen nur, dass diese Entwicklung nicht zu schnell für diese wunderschöne Land mit den netten Leuten geschieht.
Wenngleich bei einem korrupten quasi Einparteiensystem nicht viel Hoffnung besteht.

Für uns war es eine wunderschöne Zeit und hoffentlich bleibts hier so wie es momentan ist

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