Monday, November 9, 2009

Peru - Land der Inkas

Von der chilenischen Grenze gings direkt nach Cuzco. Cuzco war das Zentrum des Inkareiches und wurde später von den Spaniern erobert. Heute ist Cuzco das Epizentrum des Tourismus in Südamerika. Es ist eine sehr interessante Stadt mit ihren alten Inkamauern und den darauf gebauten spanischen Häusern und Kirchen. Die Kathedrale in Cuzco ist ein super Beispiel, wie man Geld verschwenden kann, aber schon sehr imposant!!!
Von Cuzco fuhren wir nach Cachora um in einem 4tages Trek die noch wenig besuchten Inkaruinen von Choquequirao zu besuchen.
Wunderschön und extrem hart!!!
Hier gingen wir am ersten Tag von 2700m auf steinigem Weg auf 1500m zum Fluss Apurimac hinunter, wo wir die erste Nacht verbrachten. Danach "kirzagrad" auf 3000m hinauf--> hier haben wir sehr gelitten, da wir die einzigen waren die Zelt, Schlafsack, Essen und Kocher selbst hochschleppten. Die wenigen anderen Touristen waren in einer Gruppe unterwegs oder hatten Mulis zum tragen des Gepäcks gemietet. An diesem Tag kam öfters die Frage "Warum machen wir das?" auf und wir waren uns einig, dass die Inkas komplett durchgeknallt waren!!
Aber als wir am nächsten Morgen die Ruinen mit dieser herrlichen Lage und der super Aussicht besichtigten, vergassen wir schnell unsere Leiden.
Am Nachmittag gings wieder auf 1500m hinunter was unseren Knie und Füssen ziemliche Schmerzen bereitete. Der 4. und letzte Tag war noch einmal ein Aufstieg auf 2100m und als wir am Abend hundemüde in Cuzco ankamen war klar, das dies unser letzter Trek für lange Zeit gewesen war.
Nach ein paar gemütlichen Tagen in Cuzco mit gutem Essen am Markt und Barbesuchen mit Konzerten ging Marie für ein paar Tage nach Machu Picchu und ins Valle Sagrado (das heilige Tal) um ein bisschen die Spuren der Inkas zu entdecken.
Ich kannte diese Plätze bereits und da es ziemlich teuer ist und Millionen von Touristen hat, fuhr ich ins Vilcabambatal, wo die Inkas auf der Flucht vor den Spaniern immer weiter in den Dschungel gingen und dort weitere Ruinen zu besichtigen sind.
Hier war ich 4 Tage und kein einziger Touristweit und breit. Es war eine wunderschöne Landschaft, alles Grün und die Wanderungen (max. 4 Stunden) waren sehr schön.
Wieder zurück in Cuzco bei meinem Schatz haben wir noch ein paar Tage hier verbracht, ja....in verschiedenen Bars und mit gutem Essen auf dem Markt und fuhren dann nach Puno am Titicacasee wo wir am nächsten Tag wieder in unseres geliebtes Bolivien zurückgingen.

Wir hoffen es geht euch allen gut und der November ist nicht allzu trist, grau und kalt!!

Schöne Grüsse mittlerweile aus La Paz
Tom und Marie

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