
Am Wochenende fand dann ein 2tägiger Umzug mit Tanzgruppen aus dem ganzen Land statt. Auch hier waren wir bis in die Morgenstunden anwesend.Potosi ist eine historische Stadt, die das Glück oder Pech hatte am Fusse des Cerro Rico (reicher Berg) auf 4000m zu liegen.. Dieser Berg hat (hatte) ein gewaltiges Silbervorkommen und auch andere Erze werden hier abgebaut. Die Spanier plünderten diesen Berg aus, in dem die indianische Bevölkerung unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. Auch heute noch wird die Stadt vom Bergbau dominiert und die Mineros sind sehr stolz auf ihre Arbeit.
Zur Info: Die Lebenserwartung der Mineros (die mit 14 Jahren beginnen) liegt bei ca. 40 Jahren und bis heute sind in diesem Berg bis zu 8 Millionen Menschen gestorben!!!
Zur Info: Die Lebenserwartung der Mineros (die mit 14 Jahren beginnen) liegt bei ca. 40 Jahren und bis heute sind in diesem Berg bis zu 8 Millionen Menschen gestorben!!!
Marie hat den Minen einen Besuch abgestattet um einen Eindruck dieses Knochenjobs zu bekommen, mir genügte die Erinnerung vom letzten Mal.
Von Potosi fuhren wir nach Tupiza um von dort eine Tour ins Salar de Uyuni zu machen. Das ist die grösste Salzwüste der Welt und die Landschaft ist einfach unglaublich schön (siehe Fotos)!!
Danach machten wir unsere schon seit längerem geplante Reisepause in Sucre.
Sucre ist die offizielle Hauptstadt Boliviens und hier haben wir uns ein Appartement für 130 Euro im Monat gemietet. Endlich wieder einmal wohnen, eigene Küche, Stube mit Couch und Terrasse.

Wir kamen genau richtig in Sucre an um das Stadtfest der Virgen de Guadalupe mitzufeiern. Auch hier war dies ein 2tägiger Umzug mit Blaskapellen und Tanzgruppen aus ganz Bolivien. Dazu gab es noch Unmengen von regionalen Spezialitäten. Favorit: Erdbeerspiess mit Schokolade überzogen!!!!
Um unserer Reisepause auch einen Sinn zu geben nahmen wir für 3 Wochen einen Spanischkurs und konnten über diese Schule auch bei Projekten mithelfen.
Marie arbeitete bei einem Kindergarten und ich habe eine Lehrerin mit meinen bescheidenen Englischkenntnissen beim Unterricht unterstützt. Hat unglaublich Spass gemacht mit den Kindern (8-10 Jahre) zu arbeiten,
und vor allem sTschutta noch dr Schual mit da Kind!!!!Sucre war die perfekte Stadt um diese Pause einzulegen. Es ist eine ziemlich moderne Universitätsstadt, nicht zu gross (glaube so 200.000 Einwohner), angenehmes Klima, es gibt super Restaurants, gute Bars mit vielen Konzerten und wir waren fast jeden 2.-3. Tag im Kino. Hier hat es auch einen der schönsten Märkte Süamerikas, wo wir jeden Tag nach der Schule zu Mittag gegessen haben. Und danach noch einen frischen Fruchtsaft und der Tag ist gerettet.
Spezialitäten in Sucre sind Würste und Schololade --> beides Saugut, ja lieber Adrian, da können nicht mal die Schweizer mit ihren Olma Bratwürsten und Kägifrets mithalten!!!
War ziemlich schwierig nach einem Monat den Rucksack zu schultern und weiterzuziehen. Wir besuchten den Nationalpark Sajama mit dem höchsten Berg Boliviens und Vulkanen.
Wunderschöne Landschaft zum Wandern. Hier kommt man an Lagunen vorbei, hat die Vulkane direkt vor sich, und du begegnest den ganzen Tag niemanden ausser Millionen von Vizcachas (das sind Hasen mit Schwanz).
Wunderschöne Landschaft zum Wandern. Hier kommt man an Lagunen vorbei, hat die Vulkane direkt vor sich, und du begegnest den ganzen Tag niemanden ausser Millionen von Vizcachas (das sind Hasen mit Schwanz).Zur Krönung gabs nach der 7stunden Wanderung ein Bad in den heissen Quellen auf 4200m mit diesem einmaligen Panorama. Wie würde Düsi sagen: c'est magnifique!!!!!!!
Das wars vorerst in Bolivien, wohin wir nach einer Runde in Chile und Peru zurückkommen.
Hasta luego
1 comment:
hey thöms
naja - vo wäga:"Spezialitäten in Sucre sind Würste und Schololade --> beides Saugut, ja lieber Adrian, da können nicht mal die Schweizer mit ihren Olma Bratwürsten und Kägifrets mithalten!!!" - da glaubi scho mol gär nöd... ;-)
abar schö dass o in sucre irgändwelchi schwizär an lada uftoa hond und döt üsari traditiona värbreitad... ;-)
gruass jenal
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